Biokunststoffe nehmen wichtige Rolle in der künftigen Kunststoff-Kreislaufwirtschaft ein Neuer Bericht des Weltwirtschaftsforums und der Ellen-MacArthur-Stiftung
European Bioplastics (EUBP), der Interessenverband der Biokunststoffbranche in Europa, begrüßt die Studie des Weltwirtschaftsforums und der Ellen-MacArthur-Stiftung "Neue Kunststoffwirtschaft: Die Zukunft von Kunststoffen neu denken". Der Bericht liefert eine übergreifende Vision einer globalen Kunststoff-Kreislaufwirtschaft. Biokunststoffe spielen darin eine wesentliche Rolle bei der Entkoppelung der Wirtschaft von fossilen Ressourcen und helfen, dem Boden wichtige Nährstoffe zurückzugeben.
Die Vision der "neuen Kunststoffwirtschaft" orientiert sich an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und skizziert konkrete Schritte, wie Kunststoffe nie zu Abfall werden, sondern als wertvolle technische und biologische Nährstoffe in die Wirtschaft zurückgeführt werden. "Der Bericht zeigt deutlich, wie Biokunststoffe ökologische und wirtschaftliche Ergebnissen verbessern können, indem sie fossile durch biobasierte Rohstoffe ersetzen und gleichzeitig die vielen Vorteile von Kunststoffverpackungen weiterentwickeln," sagt Hasso von Pogrell, EUBP Geschäftsführer. Der Bericht stellt fest, dass "der Einsatz von erneuerbaren Rohstoffen dazu beiträgt, die Kunststoffproduktion von endlichen fossilen Rohstoffen zu entkoppeln und den Treibhausgas-Fußabdruck von Kunststoffverpackungen zu reduzieren [...] und potenziell als Kohlenstoffsenke während des Produkt-Lebenszykluses zu fungieren."
Zudem hebt der Bericht hervor, dass "kompostierbare Verpackungen dazu beitragen, organische Nährstoffe in den Boden zurückzuführen, vor allem bei Anwendungen, die dazu tendieren, nach Gebrauch mit organischen Stoffen vermischt zu werden". Der Bericht empfiehlt eine schnellere Markteinführung für industriell kompostierbare Verpackungen bei gezielten Anwendungen wie z. B. Bioabfallbeutel oder Nahrungsmittelverpackungen sowie die Einrichtung einer entsprechenden Entsorgungsinfrastruktur.
"Der Bericht liefert eine hervorragende Faktengrundlage für künftige Diskussionen sowie eine umfassende Vision für den Wandel der Kunststoffbranche hin zur Kreislaufwirtschaft," sagt Pogrell. Vollständiger Bericht rechts neben dem Artikel verlinkt.
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