Deutschland sucht sein Grill-Ass erstmals ohne Bratwürste
Die besten Grillmeister der Republik messen sich am Wochenende. Bei den Deutschen Grillmeisterschaften kommt alles Mögliche auf die Feuerstellen - nur keine gewöhnliche Bratwurst mehr. Die wurde vom Grillverband aus dem Programm genommen: zu gewöhnlich.
Die Gourmets am Grillrost küren am Wochenende ihren König. Bei den 21. Deutschen Grill- und Barbecue-Meisterschaften in Fulda konkurrieren rund 40 Teams miteinander. Ihr Können werden sie auf dem Messegelände vor einer 120-köpfigen Jury unter Beweis stellen. Sie treten in der Amateur-Klasse mit vier oder in der Profi-Klasse mit sechs abzuliefernden Gängen an. Ausgelobt sind knapp 14 000 Euro Preisgeld. Erwartet werden rund 10 000 Besucher und Beobachter an zwei Tagen.
"Bei den Meisterschaften wird Sterne-Gastronomie vom Grill geboten - das ist hohe Kunst", kündigte der Präsident des Grillverbands GBA, Volker Elm (51), an. In die Geschichte der German Barbecue Association ging er im März ein, als er bei einer Vorschau-Pressekonferenz der Bratwurst den Garaus machte. Erstmals kommt der Klassiker bei einer Deutschen Meisterschaft nicht auf den Grill - und ist somit ausgebrutzelt. Schon hatte Elm den Spitznamen Bratwurst-Mörder weg.
Der Grund für die Verbannung: Würstchengrillen ist den Könnern zu gewöhnlich. Sie müssen stattdessen Fisch, Rindfleisch, Spareribs alias Schälrippchen und ein Dessert zubereiten. Den Profis werden bei ihren sechs Gängen noch zwei zusätzliche abverlangt, eine vegetarische Komponente und ein Improvisations-Gang aus einem Warenkorb unbekannten Inhalts. Wer die meisten Punkte von der Jury bekommt, gewinnt. Titelverteidiger bei den Profis ist das Team von Peter Zeitler (Schweinfurt). Er kredenzte der Jury im Vorjahr ein Schoko-Küchlein mit Gorgonzola als Kostprobe. Die Profis sind übrigens nicht zwangsläufig Berufsköche.
Die Organisatoren haben neben der eigentlichen Meisterschaft am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr ein Rahmenprogramm organisiert. Am Samstag (ab 13.00 Uhr) werden erstmals die Dutch Oven veranstaltet. Dabei zeigen die Teams, was sich in einem gusseisernen Topf über dem offenen Feuer machen lässt. Die Töpfe werden seit dem 18. Jahrhundert vor allem in den USA und in Australien zum Kochen, Braten und Backen verwendet, wie der Grillverband erklärte. (dpa)
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