Weinlese kommt überall gut voran - 'Wetter ist jetzt optimal'
Das warme Septemberwetter mit kühleren Nächten hat die Weinlese in allen Anbaugebieten in Deutschland gut vorangebracht. In südlichen Regionen wie der Pfalz oder Baden ist schon die Hälfte der Trauben eingebracht. In anderen Gebieten wie Rheingau, Mittelrhein und Mosel werde das noch etwas dauern, sagte Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut. Aber auch dort würden in diesen Tagen die ersten Riesling-Trauben gelesen.

Pixabay/Couleur
Die herbstliche Abkühlung in der Nacht sei wichtig, um bei Weißweinen einen Rest von Säure in den Trauben zu erhalten, erklärte der Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Weinbiet Manufaktur in Neustadt an der Weinstraße, Bastian Klohr. Die Septembersonne fördere zudem die Aromenbildung bei den spät reifenden Rebsorten. "Insbesondere der Riesling profitiert jetzt davon."
Die Winzer benötigten keinen Niederschlag mehr, sagte Ulrich Fischer, Leiter des Instituts für Weinbau und Oenologie in Neustadt an der Weinstraße. "Das Wetter ist jetzt optimal." Entsprechend gut sind auch die Ertragsaussichten. "Beim Müller-Thurgau sind die Mengen überraschend gut", sagte Büscher. Anfängliche Befürchtungen, dass die Trauben wegen der Trockenheit weniger Saft enthielten, hätten sich nicht erfüllt.
Bei der Qualität gehen die Winzer weiter von einem guten bis sehr guten Jahrgang aus. "Diese kühlen Nächte und warmen Tage sind perfekt für die Aroma-Ausprägung in den Beeren", sagte Büscher. Neben dem Mostgewicht, also der Menge des Zuckergehalts im Traubensaft, ist die Säure vor allem für Weißweine von entscheidender Bedeutung, um einen fruchtigen Charakter zu erhalten./pz/DP/jha (dpa)
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