Forscher entwickeln intelligente Verpackungen
Mit 1,8 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein Forschungsprojekt, an dem auch Wissenschaftler der FH Münster beteiligt sind. Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Judith Kreyenschmidt von der Universität Bonn entwickeln die Partner aus Hochschulen und Unternehmen intelligente Verpackungen für gekühlte Lebensmittel. Auf den Verpackungen soll die Haltbarkeit angezeigt werden, individuell für jedes Produkt, in Echtzeit und an jedem Punkt der Lieferkette. Denn das Mindesthaltbarkeitsdatum alleine ist gerade dann keine zuverlässige Information für den Endkunden, wenn die Kühlkette größeren Temperaturschwankungen unterworfen war.

Silke Friedrich und Katharina Kuch von der FH Münster haben den Zuwendungsbescheid von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner in Bonn entgegengenommen. Die Hochschule ist als Verbundpartner an einem Forschungsprojekt beteiligt, das vom Ministerium mit 1,8 Millionen Euro gefördert wird. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, hier vertreten durch ihren Präsidenten Dr. Hanns-Christoph Eiden (v. l.)
Universität Bonn/Claudia Waldhans
In dem Teilprojekt an der FH Münster, das Prof. Dr. Guido Ritter leitet, untersuchen der Ernährungswissenschaftler und die Konsumentenforscherin Katharina Kuch die Akzeptanz der Nutzer gegenüber verschiedenen Verpackungen und der neuen Technologie. „Am Ende leisten die Ergebnisse aus dem Gesamtprojekt einen Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und zur Lebensmittelsicherheit“, so der Wissenschaftler vom Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN).
Das Projekt „Entwicklung intelligenter Verpackungslösungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Supply-Chains kühlpflichtiger Lebensmittel“ läuft bis Ende September 2021. In dem Vorhaben forschen neben der Universität Bonn und der FH Münster auch die Universität Bayreuth und die Europäische Fachhochschule in Brühl.
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