Zucker macht dumm und andere Ernährungsmythen
Zucker wird vieles vorgeworfen, aber dumm macht er nicht. Er kann sogar kurzzeitig die Aufmerksamkeit erhöhen, wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist. Solche und andere wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse finden sich in einem neuen Buch der Stiftung Warentest, das fast 70 weit verbreitete und gern geglaubte Mythen aus dem Ernährungskosmos aufgreift – und größtenteils entzaubert. Vitamin C hilft nicht bei Erkältung, Champignons essen oder schwarzer Tee nicht beim Abnehmen, und dass Depressionen im Darm entstehen, wurde nie bewiesen.

Stiftung Warentest
Essen war für die Menschheit immer schon ein großes Thema. Ging es in der Urzeit darum, überhaupt etwas in den Magen zu kriegen, ist Ernährung längst ein Merkmal, um sich von anderen abzugrenzen. Viel Halbwissen macht die Runde. Die Wissenschaftlerin Dr. Marleen Finoulst, die in Belgien am Zentrum für evidenzbasierte Medizin arbeitet (CEBAM), hat sich zusammen mit ihren Kollegen zahlreiche medienwirksame Studien herausgegriffen und ausgewertet, was tatsächlich dahintersteckt. Denn oft werden Studienergebnisse falsch wiedergegeben.
„Das Buch soll helfen, Ernährungsmythen zu entlarven und zu verstehen, was wirklich hinter den ganzen Schlagzeilen steckt“, so Lisa Frischemeier von der Stiftung Warentest. Viele Antworten aus dem Buch – etwa, dass Schokolade nicht nachweislich gegen Herzrasen hilft, dass Kaffeetrinker nicht länger leben oder dass Kurkuma nichts gegen Arthrose ausrichten kann, machen vielleicht keinen Spaß – aber schlau und vor allem aufmerksam. Dieses Buch hilft, auch zukünftige Meldungen kritisch zu hinterfragen und nicht alles zu glauben, was einem aufgetischt wird.
Zucker macht dumm und andere Ernährungsmythen hat 224 Seiten, kostet 14,90 Euro und ist ab dem 19. März erhältlich.
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