Nahrungsmittel- und Getränkehersteller weltweit setzen auf intelligente Finanzierungen
In Zeiten der Pandemie Investitionshürden meistern
Siemens Financial Services (SFS) hat eine neue Studie mit dem Titel Rising to the New Challenge veröffentlicht: Die Rolle von Smart Financing bei der Unterstützung der globalen Lebensmittel- und Getränkeindustrie auf dem Weg in eine „neue wirtschaftliche Normalität“. Dies ist die zweite in einer Reihe von Studien zu den Investitionsherausforderungen, denen sich Hersteller bei der Automatisierung, Nachrüstung und digitalen Transformation gegenübersehen.

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Durch die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen sind Investitionen in flexible Technologien wichtiger denn je. Historische Belege zeigen, dass Unternehmen, die in früheren Krisen weiter investierten, ihren Konkurrenten voraus waren. Durch solche Investitionen erreichen Hersteller in der Regel ein so hohes Maß an betrieblicher Flexibilität, dass es ihnen ermöglicht, mit unsicheren und volatilen Märkten umzugehen. Diese Flexibilität wird zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsvorteil. Grund dafür ist, dass sich die Muster von Angebot und Nachfrage sowie die Arbeits- und Beschäftigungspraktiken wahrscheinlich grundlegend ändern werden, wenn die Krise zurückgeht und Unternehmen und Verbraucher „die neue Normalität“ annehmen.
SFS hat ein Modell entwickelt, das den Umfang der Investitionsherausforderung, vor der die globale Lebensmittel- und Getränkeindustrie bei der Implementierung intelligenter Industrietechnologie im Fünfjahreszeitraum 2020–2024 steht, konservativ einschätzt.
Die Investitionsherausforderung für die digitale Transformation in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie 2020–2024 |
|
Land |
Investitionsherausforderung – Milliarden USD |
Brasilien |
8,8 |
China |
343,1 |
Frankreich |
7,7 |
Deutschland |
9,2 |
Indien |
8,0 |
Italien |
8,3 |
Japan |
20,1 |
Polen |
3,8 |
Russland |
5,3 |
Skandinavien |
4,8 |
Spanien |
9,7 |
Türkei |
4,8 |
Großbritannien |
4,4 |
Vereinigte Staaten |
36,8 |
Rest der Welt |
91,9 |
Gesamt, weltweit |
566,7 |
Experten raten den Unternehmen, ihre Finanzierungsquellen zu diversifizieren, bestehende Kreditbeziehungen zu pflegen und alternative Finanzierungsquellen, wie z. B. Smart Financing zu nutzen, um bestehende Kredite zu erhalten. Neue Finanzierungsmodelle, die Investitionen in Technologie und Ausrüstung ermöglichen, sind oft an Geschäftsergebnisse gekoppelt, um die Finanzierung eng an der erwarteten Kapitalrendite zu orientieren. Diese Kapitalrendite wird durch die Vorteile der Nachrüstung bestehender Anlagen und die Einführung neuer, flexibler, digitalisierter Technologien erzielt.
„Die Flexibilität, die durch die Aufrüstung bestehender Plattformen durch Nachrüstung von Automatisierung oder Digitalisierung erzielt wird, kann in dieser Krise ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor sein“, sagt Kai-Otto Landwehr, Leiter des Commercial-Finance-Geschäfts von Siemens Financial Services (SFS) in Deutschland. „Die Fähigkeit, sich schnell und intelligent an die sich rasch verändernden Märkte anzupassen, bleibt ein dringender Bedarf für Unternehmen jeder Größe. Intelligente Finanzierungen eröffnen nachhaltige Wege für Investitionen, die den Lebensmittel- und Getränkeherstellern klar identifizierbare, angestrebte Geschäftsergebnisse ermöglichen. Dies wird durch den Zugriff auf die richtigen Technologien und Dienstleistungen mit Unterstützung von sachkundigen, spezialisierten Finanzfachleuten erreicht.“
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