Studie zeigt: Nicht einmal jeder Zweite ernährt sich bewusst gesund
Risiken einer unausgewogenen Ernährung stark unterschätzt
Am 7. März veranstaltet der Verband für Ernährung und Diätetik e.V. zum 24. Mal den Tag der gesunden Ernährung. Ziel ist es, gesunde und ausgewogene Mahlzeiten im Alltag zu fördern. Ein gesundes Essverhalten trägt schließlich nicht nur nachhaltig zum allgemeinen Wohlbefinden bei, sondern reduziert zusätzlich die Wahrscheinlichkeit chronischer Krankheiten. Eine bevölkerungsrepräsentative Studie des Versicherungsmaklers CLARK, in Kooperation mit YouGov, bekräftigt die Notwendigkeit dieses Aktionstages: nur knapp jeder Zweite Deutsche (46 Prozent) ernährt sich bewusst gesund! [1]

CLARK-Studie anlässlich zum Tag der gesunden Ernährung
Unsplash/ CLARK
Risiken einer unausgewogenen Ernährung stark unterschätzt
Wer sich gesund ernährt, bleibt fit, steigert die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden. Der Blutdruck bleibt stabil und die Risiken chronischer Beschwerden, wie zum Beispiel von Herzkrankheiten oder Diabetes, werden reduziert - du bist, was du isst. Deshalb sollte ein regelmäßiger Fast Food Konsum gemieden werden. Jedoch ist sich jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) diesen akuten gesundheitlichen Risiken nicht bewusst. Weitere 32 Prozent der CLARK-Studienteilnehmer sind der Meinung, dass sich übermäßiger Fast Food Konsum ganz einfach durch mehr Bewegung ausgleicht. Dies ist ein folgenschweres Missverständnis: schlechte Ernährung kann man nicht wegtrainieren!
Neben dem Mangel an Aufklärung sorgt der Stressfaktor für eine unausgewogene Ernährung. Gerade einmal 36 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie auch an stressigen Arbeitstagen darauf achten, sich gesund zu ernähren. Dies ist gerade mit Hinblick auf die aktuelle Pandemie problematisch, schließlich zeigte die CLARK-Studie zum Thema "Mental Health" auf, dass sich das Stresslevel der Deutschen während der anhaltenden Corona-Pandemie erhöht hat [2]!
Folgen mangelhafter Ernährung vorbeugen
Eine unausgewogene oder einseitige Ernährung kann zu unangenehmen Beschwerden und Krankheiten führen. Bekannte Beispiele sind Herz-Kreislauf-Krankheiten, Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen, Gefäßkrankheiten oder ein zu hoher Cholesterinspiegel.
Um im Falle einer gesundheitlichen Einschränkung schnell die nötige Behandlung zu bekommen, haben 8 Prozent der Befragte eine oder mehrere Zusatzversicherungen abgeschlossen [3]. "Kassenpatienten müssen immer öfter für Untersuchungen und Behandlungen selbst bezahlen. Für viele gesetzlich Versicherte lohnt es sich deshalb, über Zusatzversicherungen nachzudenken", so die CLARK-Versicherungsexperten. "Beispielsweise bietet die gesetzliche Krankenversicherung ihren Versicherten lediglich einen Basisschutz, auch Regelversorgung genannt. Man sollte bei der gesetzlichen Krankenversicherung allerdings nicht ausschließlich auf die Beiträge achten," raten die CLARK Versicherungsexperten. "Die verschiedenen Zusatzleistungen der gesetzlichen Kassen machen einen großen Unterschied - da lohnt sich der Vergleich besonders. Eine private Zusatzkrankenversicherung hilft dabei, potentielle Versorgungslücken der gesetzlichen Kassen zu schließen."
Wer nicht bloß Versorgungslücken schließen möchte, sondern sich bessere Leistungen in allen medizinischen Bereichen wünscht, ist der Wechsel in eine private Krankenversicherung interessant. Jener Wechsel ist seit Jahresbeginn sogar noch einfacher geworden. Einen kompakten Überblick über verschiedene Zusatzversicherungen geben Ratgeber-Artikel im Netz.
[1] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1008 Personen zwischen dem 20. und 25.01.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
[2] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2071 Personen zwischen dem 13. und 15.01.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
[3] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1021 Personen zwischen dem 12. und 15.05.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
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