Beck's-Brauer AB Inbev profitiert von Preiserhöhungen
Preiserhöhungen und eine hohe Nachfrage nach der amerikanischen Biermarke Budweiser haben den weltgrößten Brauereikonzern AB Inbev <ABI.BRU> <ITK.FSE> auch im vierten Quartal auf Kurs gehalten. In Deutschland kämpft das Unternehmen mit Marken wie Beck's, Hasseröder oder Franziskaner dagegen unverändert mit einem harten Wettbewerb und einer schwachen Nachfrage. In Amerika rechnet AB Inbev fürs laufende Jahr hingegen mit besseren Geschäften - vor allem wegen der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Je Hektoliter erwartet der Konzern insgesamt steigende Erlöse. Allerdings dürften sich auch die Vertriebs- und Marketingausgaben erhöhen.
Konzernweit setzte AB Inbev im abgelaufenen Quartal 11,7 Milliarden US-Dollar um - das waren bereinigt um Sondereffekte 4,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch im belgischen Leuven mitteilte. Im Gesamtjahr ergab sich ein Plus von 3,3 Prozent auf 43,2 Milliarden Dollar. Nach der Übernahme des mexikanischen Brauers Modelo kommen die Belgier zudem bei ihrem Sparprogramm gut voran.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte im Schlussquartal im Jahresvergleich um 13,1 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar zu. Für das Gesamtjahr ergab sich eine Steigerung um 8,1 Prozent auf 17,2 Milliarden Dollar. Der Absatz ging dabei sowohl im Schlussquartal als auch im Gesamtjahr leicht zurück. Unter dem Strich stand im Schlussquartal ein Gewinn von gut 2,5 (Vorjahr: 1,7) Milliarden Dollar. Analysten hatten beim operativen Gewinn etwas weniger erwartet.
Die Aktionäre profitieren von dem Gewinnanstieg mit einer deutlichen Dividendenerhöhung. AB Inbev will die Ausschüttung je Aktie für das abgelaufene Jahr um 21 Prozent auf 2,05 Euro anheben. Das ist mehr als Experten erwartet hatten. An der Börse kam die Aussagen gut an. Die Aktien legten im frühen Handel um 0,54 Prozent zu./jha/mne/fbr - (dpa-AFX) -
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