GEA tilgt vorzeitig Finanzverbindlichkeiten
Die GEA Group Aktiengesellschaft hat in den letzten Wochen durch verschiedene Maßnahmen ihre Finanzverbindlichkeiten vorzeitig um mehr als 400 Mio. EUR reduziert. Eine weitere vorzeitige Tilgung in Höhe von 100 Mio. EUR ist für Januar 2015 beabsichtigt. Damit setzt die GEA konsequent ihre zuvor angekündigte Bilanzpolitik um, die aus dem vor kurzem abgeschlossenen Verkauf der Heat Exchangers Sparte stammenden Erlöse von ca. 1 Mrd. EUR teilweise auch zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten zu verwenden.
Im Einzelnen wurden zunächst zwei Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Höhe von insgesamt etwa 72 Mio. EUR getilgt. Darüber hinaus hat die GEA Anleihen mit einem Volumen in Höhe von 125 Mio. EUR zurückgekauft. Die übrigen Anleihen im Umfang von ca. 275 Mio. EUR bleiben im April 2016 fällig. Ebenfalls im Dezember 2014 hat das Unternehmen Schuldscheindarlehen in Höhe von 210 Mio. EUR zurückgezahlt.
„Bis Ende Januar 2015 werden wir etwa die Hälfte der Erlöse aus dem Verkauf des Segments Heat Exchangers zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten eingesetzt haben. Damit unterstreichen wir nicht nur, wie wichtig uns der Erhalt unseres Investment Grade Ratings ist, sondern optimieren auch unser Finanzergebnis. Die Tilgungen werden uns rund 10 Mio. EUR an Zinsen sparen. Mittelfristig wollen wir vorhandene freie Mittel aus aktueller Liquidität und zukünftigen Cash Flows für kleine und mittlere Akquisitionen verwenden, um unsere Position als führender Systemanbieter für die Nahrungsmittelindustrie weiter zu stärken“, sagte Dr. Helmut Schmale, Finanzvorstand der GEA Group Aktiengesellschaft.
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