Diageo stabilisiert sich - China bleibt schwieriger Markt
Beim weltgrößten Spirituosenkonzern Diageo hat sich die Geschäftslage im zweiten Quartal aufgehellt. Nach einem schwachen Jahresauftakt hätten sich die Umsätze währungsbereinigt wieder stabilisiert, teilte Diageo am Donnerstag mit. Da das Umfeld aber weiterhin schwierig ist, will Diageo bei den Kosten auf die Bremse drücken. Vor allem der chinesische Markt werde noch eine Weile schwächeln, prognostizierte Finanzchefin Deidre Mahlan. Daran dürfte auch das Neujahrsfest in China Mitte Februar nichts ändern. Die Wochen um das Fest zählen traditionell zu den umsatzstärksten. Mahlan rechnet aber nach eigenen Worten mit einem eher "relativ soften" Verlauf dieser Periode.
Die Diageo-Aktie gehörte mit plus 1,12 Prozent zu den Gewinnern im Stoxx Europe 50 <SX5P.DJX>. Im ersten Geschäftshalbjahr (Ende Dezember) setzte der Hersteller von Johnnie-Walker-Whiskey, Smirnoff-Vodka und Guiness-Bier 5,9 Milliarden britische Pfund um, was einem Rückgang von einem guten halben Prozent entsprach. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn belief sich auf 1,84 Milliarden Pfund und lag um elf Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Geschmälert wurde das Ergebnis von Währungsschwankungen.
Ohne diese sowie den Einfluss von Zu- und Verkäufen wäre es um ein Prozent gestiegen, was mehr ist als Analysten erwartet hatten.
Nachdem die chinesische Regierung im Zuge der Korruptionsbekämpfung der Geschenke-Praxis an Beamte einen Riegel vorgeschoben hat, kämpfen Spirituosenkonzerne weltweit mit rückläufigen Umsätzen. Whiskeys und Cognacs gehörten zu den bevorzugt verschenkten Luxusartikeln an Beamte. Um gegenzusteuern hatte Diageo seine Marketingausgaben im ersten Halbjahr um ein Fünftel runtergefahren. Stabil hielten sich die Umsätze in Westeuropa und Nordamerika, wohingegen die Umsätze in Russland zweistellig einbrachen./she/men (dpa)
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