GEA Group Aktiengesellschaft: GEA und SAP arbeiten zusammen am Internet der Dinge für die Industrie
SAP hat heute ein Gemeinschaftsprojekt mit GEA bekanntgegeben. Im Rahmen des Projekts zum Thema Industrie 4.0 wollen die beiden Unternehmen die vorausschauende Wartung und Zustandsüberwachung von Maschinen verbessern. Bereits in den vergangenen Monaten haben GEA und SAP intensiv zusammengearbeitet, um das technische Maschinen- und Engineering Know-How von GEA mit dem integrierten, skalierbaren und hoch performanten Cloud Offering von SAP basierend auf SAP HANA zu verknüpfen. Das Projekt wurde auf der CeBIT 2015 vorgestellt, die vom 16. bis 20. März in Hannover stattfindet.
"Wir bei GEA wollen unsere führende Marktposition noch weiter ausbauen, indem wir kontinuierlich Neuerungen auf den Markt bringen", erklärte Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA. "Das heißt, wir entwickeln hochmoderne, innovative Produkte, die das Innovationstempo der gesamten Branche mitbestimmen. Durch die Zusammenarbeit mit SAP und der neuen SAP-Lösung können wir unseren Kunden helfen, ihre Prozesse wesentlich effizienter zu gestalten."
GEA und SAP planen, die Leistung von Separatoren und Dekantern zu optimieren. Dabei wird die Cloud-Version der kürzlich veröffentlichten Lösung SAP Predictive Maintenance and Service zum Einsatz kommen. Die Lösung arbeitet auf Basis der SAP HANA Cloud Platform und soll Technologie, Sensorik und Maschinendaten mit Geschäftsprozessen, Anwendungen und Verfahren kombinieren. Damit beabsichtigen die beiden Unternehmen, die strukturelle Komplexität zu verringern und operative Abläufe zu verbessern. Unternehmen werden somit in die Lage versetzt, ihre Kosten zu senken und das Wachstum in bestehenden und neuen Märkten voranzutreiben.
Die Servicetechniker von GEA können durch die neue Lösung den Status von Kundenmaschinen auch aus der Ferne überwachen und ungewöhnliches Maschinenverhalten sofort erkennen. Das Sammeln der Maschinendaten wird hierbei durch in die SAP HANA Cloud Platform integrierte Services für das Internet der Dinge ermöglicht. Die so gesammelten Maschinendateninformationen können dann mit weiteren Daten kombiniert werden, zum Beispiel mit Geschäftsinformationen aus der SAP Business Suite, die bei GEA eingesetzt wird. Mit der Cloud-Version von SAP Predictive Maintenance and Service plant GEA, ihren Kunden neue Services anzubieten, darunter modulare Service-Level-Vereinbarungen und garantierte Maschinenverfügbarkeiten. Geplante SAP Innovationen in den Bereichen Vibrationsanalyse und Fehlermustererkennung werden die Lösung weiter ergänzen. Im weiteren Projektverlauf kann GEA diese Services je nach Bedarf flexibel auf weitere Maschinen und Produktgruppen ausdehnen.
"Mit dem Voranschreiten von Industrie 4.0 eröffnen sich Produktionsunternehmen neue Geschäftschancen durch Softwaresysteme, die Sensordaten analysieren", so Bernd Leukert, der als Vorstandsmitglied der SAP SE für den Bereich Produkte und Innovationen zuständig ist. "Firmen, die bereits jetzt anfangen, über Innovationen in der Fertigung nachzudenken, werden eindeutig einen Wettbewerbsvorteil haben. Mit unserem Kooperationsprojekt möchten wir dem produzierenden Gewerbe helfen, sich schneller auf veränderte Geschäftsanforderungen einzustellen und Produkte anzubieten, die genau den Erwartungen der Kunden entsprechen. Wir freuen uns auf unsere weitere Zusammenarbeit mit GEA. Gemeinsam wollen wir Personen, Geräte, Maschinen, Produkte und Services rund um die Welt vernetzen.
So können unsere Kunden Daten in Echtzeit sammeln und informierte Entscheidungen treffen - die besten Voraussetzungen, um die Zufriedenheit und Treue ihrer Kunden zu erhöhen." (dpa)
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