Basmati, Jasmin, Sadri: Reis-Spezialitäten in Deutschland gefragt
Auf dem deutschen Reismarkt greifen die Verbraucher immer häufiger zu Spezialitäten. Zunehmend gefragt sind derzeit auch Fertigprodukte wie vorgegarter Reis. Mit einem Marktanteil von knapp 30 Prozent ist Reis im Kochbeutel jedoch weiterhin das beliebteste Produkt in deutschen Kochtöpfen - wenn auch seit Jahren mit abnehmender Tendenz, wie Markus Becker-Borowitz von der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erklärt. Unter den Reissorten ist Basmati mit einem Anteil von 19 Prozent am Gesamtmarkt nach GfK-Angaben mit Abstand das gefragteste Produkt, mit weiter wachsender Tendenz.
Auf der Suche nach Spezialitäten wie Jasmin-Reis, Sadri-Reis oder japanischem Sushi-Reis werden die Kunden zunehmend bei Anbietern im Internet fündig. Im vergangenen Jahr wurden zwar nur 0,5 Prozent des in Deutschland gekauften Reises online bestellt - das aber bei einem Wachstum der Sparte von 70 Prozent. Für gefragte Spezialsorten müssen die Verbraucher etwa bei Internetanbietern bis zu 16 Euro und mehr pro Kilogramm bezahlen.
Den meisten Reis kaufen die Deutschen nach Recherchen der Marktforscher des Beratungsunternehmens Nielsen jedoch beim Discounter. "Mehr als die Hälfte des Reis-Absatzes - wir sprechen hier von rund 80 000 Tonnen - geht bei Aldi, Lidl, Netto und Co. über die Ladentheke", berichtet Experte Sven Koch. Insgesamt wurden in Deutschland zwischen Mai 2015 und Mai 2016 rund 142 000 Tonnen Reis gekauft, das waren 4000 Tonnen mehr als im Vergleichszeitraum 2014/15.
Mit etwa 3,7 Kilogramm pro Jahr und Haushalt ist der Reis-Verbrauch in Deutschland nach GfK-Angaben seit Jahren weitgehend konstant. Nicht eingerechnet ist dabei der Absatz etwa an Restaurants oder Kantinen./uta/DP/zb (dpa)
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