'Große Gewächse': Rotweinerzeuger hoffen auf mehr Exporte
Die Erzeuger deutscher Rotweine hoffen, mit Qualitätsweinen künftig auch international mehr Abnehmer zu finden. "Im Ausland finden die Rotweine noch nicht die Anerkennung, die sie verdienen", sagte die Geschäftsführerin des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), Hilke Nagel, am Rande der ersten Verkostung von "Großen Gewächsen" (GG) der Jahrgänge 2016 (Rotwein) und 2017 (Weißwein) in Wiesbaden.

Arno_M/ Pixabay
Bei der "Vorpremiere" dieser Qualitätsweine mit Experten aus 16 Ländern kamen 97 Rotweine auf den Tisch. Insgesamt sind es 426 GG-Weine aus allen deutschen Anbaugebieten, die am 2. und 3. September in Berlin offiziell präsentiert werden. Zu den VDP-Weingütern, die sich bei den "Großen Gewächsen" mit Spätburgunder besonders in Szene setzen, gehören Friedrich Becker in der Pfalz, Gutzler in Rheinhessen, Bernhard Huber in Baden, Rudolf Fürst in Franken oder Meyer-Näkel an der Ahr.
Rotweine sind beim deutschen Weinexport bislang deutlich unterrepräsentiert. Im vergangenen Jahr hatten sie nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) mit 164 000 Hektolitern einen Anteil von 15 Prozent am gesamten Weinexport. Dabei ist Deutschland gemessen an der Anbaufläche der drittgrößte Spätburgunder-Hersteller nach Frankreich und den USA. "Was das Volumen und die Qualitäten angeht, sind wir durchaus international konkurrenzfähig", sagte DWI-Sprecher Ernst Büscher./pz/DP/zb (dpa)
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