Barry-Callebaut-Chef sieht in Asien großes Potenzial für Schokoladenkonsum
Der Schokoladekonzern Barry Callebaut sieht das größte Potenzial für den Schokoladenkonsum in Asien. Während der jährliche Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz, Deutschland oder Großbritannien zwischen acht und neun Kilo betrage, seien es in Japan 1,3 Kilo - vor allem dunkle Schokolade, sagte Barry-Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende".

pixabay/HOLIET
In China betrage der Pro-Kopf-Konsum erst 100 Gramm, so der Manager. Allerdings sei Schokolade nicht Teil der traditionellen Essgewohnheiten der Chinesen. "Sie müssen den Geschmack erst noch entdecken." Das sei eine Evolution.
De Saint-Affrique verteidigte zudem das Ziel des Konzerns, erst bis im Jahr 2025 Kinderarbeit aus der Wertschöpfungskette zu verbannen. Oft gehe es um Kinder, die als Folge von Armut auf der Farm ihrer Eltern Arbeiten ausführten. Barry müsse sicherstellen, dass die Produktivität der Bauern und damit ihr Einkommen steige.
Allerdings habe es auch mit der Kultur in Westafrika zu tun. "In Indonesien, wo auch Kakao angebaut wird, ist Kinderarbeit tabu". Zudem brauchten die Kinder Zugang zu Ausbildung. "Letztes Jahr haben wir 200 000 Bauern zum Thema Kinderarbeit weitergebildet", sagte der Manager./tp/AWP/men (dpa)
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