Ist “harter” Kombucha das neue Trendgetränk?
Auch weiterhin bringt Kombucha spannende Innovationselemente in die Ready-to-Drink-Kategorie. Trotz seines teils recht gewöhnungsbedürftigen sauren Geschmacks hat sich das Getränk rasch zu einem Kultdrink entwickelt und in vielerlei Hinsicht gezeigt, in welche Richtung sich funktionelle Getränke weiterentwickeln können. Demnächst werden wir wohl auch höher alkoholhaltigen Kombucha – wenn auch zunächst nur in den Staaten – im Supermarkt finden. Zwar ist das Ganze keine Neuheit – Barkeeper verwenden das fermentierte Teegetränk nämlich schon länger für Cocktails. Sogenannter “harter” Kombucha in trinkfertiger Version kann aber auch als Drink für den Genuss zu Hause dienen. Gleichzeitig wollen amerikanische Hersteller damit den Hype um Alkoholische Getränke auf Basis von kohlensäurehaltigem Mineralwasser wie z.B. der US-amerikanischen Marke White Claw aufgreifen.

Photo by Klara Avsenik on Unsplash
Wie in einigen Mintel-Studien und –Reports bereits thematisiert, konsumieren jüngere Verbraucher heute weniger Alkohol, was es für Alkoholmarken schwieriger macht, diese wichtige Konsumentengruppe mit Marketingstrategien zielgerecht anzusprechen. Alkoholische Getränke mit interessanten Geschmacksrichtungen, die außerdem von einem Gesundheits-Halo-Effekt profitieren, erzeugen in der Branche daher wachsendes Interesse. Auch wenn Bier bisher unangefochtener Allzeitfavorit in der RTD-Kategorie ist, zeigen sich insbesondere amerikanische Verbraucher zwischen 25 und 34 Jahren an alkoholischem Mineralwasser interessiert. 40 Prozent derselben demographischen Gruppe trinken zudem Kombucha – dies zeigt, dass alkoholische Kombucha-Getränke Potenziale für den dortigen Markt bieten.
Derzeit wollen mehrere Marken den Weg für harte Kombucha-Getränke ebnen. KYLA Hard Kombucha ist eine in Portland ansässige Marke, welche die gesundheitlichen Vorteile, wie z.B. den niedrigen Zucker- und Kaloriengehalt pro Flasche hervorhebt. Kombrewcha stammt hingegen von der amerikanischen Ostküste und war Teil des Accelerator-Programms von AB InBev. Wie KYLA vermarktet auch diese Marke ähnliche gesundheitliche Vorteile, enthält im Vergleich aber eine höhere Menge an Zucker und Kalorien pro Flasche. Im Frühjahr dieses Jahres plant die Marke die Expansion an die Westküste. Der Wettbewerb steckt in dieser Kategorie jedoch noch in den Kinderschuhen – daher wird es interessant zu verfolgen, welcher Hersteller sich künftig als Marktführer für alkoholische Kombucha-Getränke behaupten und wie sich dieser Trend in Europa etablieren wird.
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