Deutsches Brot in Großbritannien immer gefragter
Deutsches Brot wird in Großbritannien immer beliebter. "Nicht nur die Einwanderung aus Mittel- und Osteuropa in den letzten Jahrzehnten hat einen Nachfrageschub erzeugt, auch viele britische Konsumenten wissen mittlerweile die Vielfalt des Angebotes von unterschiedlichen Backwaren zu schätzen", sagte der Chef der deutsch-britischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in London, Ulrich Hoppe, der Deutschen Presse-Agentur. "Außer Schwarzbrot, welches häufig importiert wird, wird das Brot natürlich im Regelfall vor Ort gebacken und nicht vom Kontinent bezogen."

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Viele Supermarktketten hätten Backstuben in ihre Märkte integriert und würden Brot nach deutschem Vorbild anbieten, sagte Hoppe. Lidl UK etwa hat zwei Sorten im Angebot, Roggen- und Sonnenblumenkernbrot. Angaben zum Verkauf wollte die Kette aber ebenso wenig machen wie andere Einzelhändler. Landesweit gibt es zudem mehrere deutsche Bäckereien.
In Südwestlondon etwa, wo rund um die Deutsche Schule eine große deutsche Gemeinde lebt, hat 2009 der Delikatessenladen "Hansel & Pretzel" geöffnet. Mittlerweile ist der Anteil der britischen Kunden auf rund die Hälfte gestiegen, sagte Inhaberin Petra Braun. "Deutsche Kunden wissen, welches Brot sie wollen. Engländer lassen sich überraschen, tendenziell greifen sie aber eher zu helleren Broten", erklärte Braun die Unterschiede.
Allerdings hat der Brexit Auswirkungen auf die Lieferketten, da Braun fast alle Zutaten aus Deutschland importiert. "Es ist ein irrer Aufwand", sagte sie. Das liegt vor allem daran, dass sie seit dem endgültigen Austritt Großbritanniens aus der Zollunion nur für alle Einfuhren die Zollerklärungen vorbereiten muss. "Es ist nicht nur drei Mal teurer, sondern der zeitliche Aufwand ist mindestens drei Mal so hoch", sagte sie./bvi/DP/zb
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