Verpackungstrends: Spagat zwischen Kundenwunsch und Kosten-Wirklichkeit
Aussteller auf der interpack 2014 präsentieren Lösungen für die Lebensmittelindustrie
Verpackungen sind einerseits wichtig für den Abverkauf von Produkten und andererseits wesentlich für die Produktsicherheit. Jedes Packgut hat bestimmte Anforderungen an Materialien, Formen und Größen. Diese Vielseitigkeit des „Drumherum“ konnte man auf der interpack in Düsseldorf vom 8. bis 14. Mai 2014 bestaunen. Biokunststoffe, Pumpen und Förderanlagen, Verpackungsmaschinen und Packsysteme in allen Größen, Behälter, Folien und Etikettierung – es ließe sich hier noch endlos weiter aufzählen. Für die yumda GmbH ist dieses Thema insbesondere in Bezug auf Lebensmittel und Getränke von Bedeutung.

Anna Karina Langohr, stellvertretende Leiterin Vertrieb
yumda GmbH
Gerade für Lebensmittelproduzenten ist bei der Wahl der Verpackungen die richtigen Kombination aus technischen und kommunikativen Eigenschaften entscheidend. Neben der ansprechenden Präsentation muss die Emballage die Qualität des Produktes schützen und damit Produktsicherheit gewährleisten. Mit den entsprechenden Maschinen und Systemen, lässt sich der Verpackungsprozess zeit- und kosteneffizient in den Produktionsprozess integrieren. Doch nicht nur die betriebswirtschaftliche Sicht ist ausschlaggebend, die Wünsche der Verbraucher geben in der Regel den Anstoß für neue Verpackungslösungen. Nicht selten sind die Lebensmittelhersteller auf Innovationen angewiesen, um die Verbraucher-Bedürfnisse zu befriedigen.
Eine solche Innovation durfte das yumda-Team beim Pressetermin der Weber Maschinen GmbH aus Breidenbach kennenlernen. Mit dem „Variety Pack System“ zeigt das Unternehmen eine innovative Maschine für das automatisierte Befüllen von Mehrsortenverpackungen. Hierbei werden mehrere Slicer mit einem Bandsystem kombiniert. Um den Hygieneanforderungen gerecht zu werden, wurde auf eine offene Bauweise gesetzt. Mit dieser Neuheit reagiert der Maschinenbauer auf Kundenwünsche und die gestiegene Nachfrage der Verbraucher nach Mehrsortenpackungen für Wurst- und Käsespezialitäten. Während der Messe stand Mathias Dülfer, Geschäftsführer der Weber Maschinenbau GmbH, höchstpersönlich Rede und Antwort zu Fragen rund um das Portfolio des hessischen Unternehmens.
Die Bandbreite an Lösungen und Möglichkeiten zur Automatisierungen ist groß. Dabei die richtigen Anbieter für Lebensmittel- und Getränkehersteller zu finden, bot die Interpack 2014 den geeigneten Rahmen. Darum sprachen die Mitarbeiter der yumda GmbH in Düsseldorf unter anderem mit Herstellern von Etikettier- und Codiersystemen. Sie informierten sich über Komplettlösungen für Verpackung sowie über die verschiedenen Komponenten, wie Pumpen und Ultraschalltechnik.
In den zahlreichen Gesprächen mit den Ausstellern der Leitmesse für die Verpackungsindustrie ging es regelmäßig um die unterschiedlichen Anforderungen an Verpackung, die auch abhängig vom jeweiligen Land sind. Hierbei spielen die Regeln zu Mindesthaltbarkeit ebenso eine Rolle, wie auch die Einhaltung von Kühlketten und die biologische Abbaubarkeit von Verpackungsmaterialien. Die Bedeutung der Primärfunktionen von Verpackung ist national und international ein Thema, mit dem sich Lebensmittelhersteller zunehmend auseinandersetzen.
Die Relevanz der Herausforderung „Verpackung“ zeigte sich auf yumda bereits während des Schwerpunktthemas „Verpackungslösungen“ im Herbst 2013. Die Interpack in diesem Frühjahr wird sicherlich nicht der letzte Anlass sein, um sich diesem wichtigen Sachgebiet zu stellen. akl
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