World Recycling Day: Innovative Schritte für Sammlung und Wiederverwertung
Verschluss bleibt dran: Coca-Cola setzt Verpflichtung um
Am 18. März steht weltweit eine Botschaft im Mittelpunkt: wir müssen auf unsere Ressourcen achten und Sekundärrohstoffe wie PET im Wertstoffkreislauf halten und wiederverwenden. Dazu setzt Coca-Cola Österreich nun auf neue Verschlüsse, die untrennbar mit der PET-Flasche verbunden sind. Anlässlich des World Recycling Day ruft der Getränkehersteller dazu auf, über die erfolgreiche RecycleMich-App in den kommenden Wochen möglichst viele Getränkeflaschen und -dosen zu sammeln. Auf dem Weg zum beschlossenen Pfandsystem für Getränkeeinwegverpackungen unterstützt das Coca-Cola System Handel, Industrie und Ministerium für einen guten Start im Jahr 2025.

Fix verbundene Verschlüsse bei Coca-Cola PET-Flaschen
Coca-Cola
Der World Recycling Day wurde 2018 ins Leben gerufen, um die Bedeutung des Recyclings für die Erhaltung unserer wertvollen Primärressourcen und die Sicherung der Zukunft unseres Planeten anzuerkennen. Im Fokus der öffentlichen Diskussion steht dabei meist der Umgang mit Plastikverpackungen. „Coca-Cola setzt in dieser Thematik stets auf Dialog und Aufklärung, wir engagieren uns mit nachhaltigen Zielen und Initiativen, um Teil der Lösung zu sein. Dies ist ein wesentliches Element unseres Geschäftsmodells“, betont Fabio Cella, Country Manager bei Coca-Cola Österreich.
Verschluss bleibt dran: Coca-Cola setzt Verpflichtung bereits heuer um
Bei Coca-Cola sind künftig PET-Flasche und deren Verschluss unzertrennlich: Möglich machen dies fest verbundene Schraubverschlüsse. Nach einer ersten Testphase werden in den kommenden Monaten flächendeckend in ganz Österreich Produkte aus dem Hause Coca-Cola in PET-Flaschen mit diesen Schraubverschlüssen im Markt ausgerollt – zwei Jahre vor der gesetzlichen Verpflichtung. Ein weiterer wichtiger Schritt für Coca-Cola, um seine globale Vision einer Welt ohne Abfall zu realisieren. „Die neuen Verschlüsse unterstützen die Sammelquoten. Das bringt auch eine Umgewöhnung. Letztlich bleiben Qualität und Trinkerlebnis gleich und der Umwelt hilft es schon heute“, begründet Fabio Cella. Auch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler begrüßt dieses Engagement: „Die europäischen Regeln sehen vor, dass ab 2024 Verschlüsse direkt mit Getränkeflaschen verbunden sind. So stellen wir sicher, dass die Verschlüsse nicht als Plastikmüll in unserer Natur landen. Klar ist: Je früher wir das umsetzen, umso besser. Denn jeder Deckel, der nicht in der Natur landet, ist ein Gewinn für den Schutz unsere Umwelt. Ich freue mich, dass Coca-Cola hier Verantwortung übernimmt und die neuen Regelungen schon heuer – früher als gesetzlich gefordert – umsetzt.“
Mit den neuen Verschlüssen ist es auch gelungen, den Materialeinsatz so zu optimieren, dass kein zusätzlicher Kunststoff benötigt wird.
Digitale Flurreinigung mit der ReycleMich App
Vor gut einem Jahr haben Coca-Cola Österreich und Reclay gemeinsam die „RecycleMich“-App zur Steigerung der Sammeleffizienz ins Leben gerufen, die Konsumentinnen und Konsumenten mittels attraktiver Preise dazu ermutigt, gebrauchte Getränkeflaschen und Dosen in die gelbe Tonne zu werfen. Beim Pilotprojekt in Wien konnten dadurch bereits mehr als 400.000 Verpackungen recycelt werden. Anlässlich des World Recycling Tags lädt Coca-Cola Österreich die Wiener Konsumentinnen und Konsumenten zu einer digitalen Flurreinigung ein, um in den kommenden Wochen möglichst viele Flaschen und Dosen über die App zu sammeln. Alle Userinnen und User, die im Gewinnspielzeitraum bis 24. April ihre Getränkeverpackungen über die App sammeln, nehmen automatisch an einem Sondergewinnspiel teil – verlost werden 50 Bücher „Spaß mit Müll. Design aus Abfall“ mit vielen Upcycling-Ideen von „Selfmaid“ Ingrid Luttenberger.
Miteinand zum Pfand
Derzeit wird bereits an der Umsetzung des beschlossenen Pfandsystems auf Einweg-Getränkeverpackungen intensiv gearbeitet. „Im Schulterschluss mit den österreichischen Getränkeherstellern und dem österreichischen Handel sehen wir im Einsatz von Mehrweg und einem Pfandsystem auf Getränke-Einwegverpackungen eine gesamtheitliche Lösung, die konsumentenfreundlich und ökonomisch wie ökologisch sinnvoll ist,“ so Philipp Bodzenta, Public Affairs Director bei Coca-Cola Österreich „gemeinsam unterstützen wir nun alle die weiteren Schritte, um bis 2025 das neue Kapitel erfolgreich starten zu können“. Bodzenta appelliert bei jedem dieser Schritte auch an die Konsumentinnen und Konsumenten. „Beim korrekten Recyceln oder beim Betrieb eines Pfandsystems, wir sind alle gefordert – auch die Konsumentinnen und Konsumenten. Wichtig ist, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft sicherzustellen, denn jede gebrauchte Getränkeverpackung ist ein wertvoller Rohstoff für die nächste Getränkeverpackung. Müll war gestern, wenn nicht sogar vorgestern – Rohstoff ist heute.“
Meistgelesene News
Themen
Organisationen
Weitere News aus dem Ressort Forschung & Entwicklung

Holen Sie sich die Lebensmittel- und Getränke-Branche in Ihren Posteingang
Mit dem Absenden des Formulars willigen Sie ein, dass Ihnen die LUMITOS AG den oder die oben ausgewählten Newsletter per E-Mail zusendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch die LUMITOS AG erfolgt auf Basis unserer Datenschutzerklärung. LUMITOS darf Sie zum Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber der LUMITOS AG, Ernst-Augustin-Str. 2, 12489 Berlin oder per E-Mail unter widerruf@lumitos.com mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zudem ist in jeder E-Mail ein Link zur Abbestellung des entsprechenden Newsletters enthalten.
Meistgelesene News
Weitere News von unseren anderen Portalen
Zuletzt betrachtete Inhalte

Landnutzung: Mehr Nahrungsmittel produzieren und mehr Kohlenstoff speichern - Forscher von KIT und HeiGIT finden heraus, dass eine veränderte Landnutzung sowohl die Nahrungsmittelproduktion als auch die Kapazität zur Speicherung von Kohlenstoff erhöhen kann

Wie die Ernährung die Geschmacksempfindlichkeit und -präferenz beeinflusst - Studie der UC Riverside über Fruchtfliegen zeigt, dass die Wahl der Nahrungsmittel reguliert werden kann, um Nährstoffdefizite oder -überschüsse auszugleichen

KI & Ernährung: Chatbots eignen sich nur bedingt für Ernährungsempfehlungen - Studie der Uni Hohenheim: ChatGPT und Gemini erstellen gesunde Ernährungspläne für Durchschnitts-Personen – scheitern jedoch an speziellen Ernährungsweisen
Zulassung von Pflanzenschutzmitteln – einzureichende Unterlagen in Deutschland

Fossil benannt nach einem Brauer aus Nevada, der sein Bier danach benannt hat - Erstens wurde das Bier nach dem Fossil benannt

Franke Gruppe ernennt Thomas Meier zum neuen Leiter von Franke Coffee Systems

Vier-Stufen Fleischkennzeichnung beim Discounter: Mehr Tierwohl erst ab Stufe 3 - VIER PFOTEN fordert starke, tierwohlorientierte Kriterien bei der Fleischkennzeichnung

"Trink deine Erbsen!" - Vorteile der Ergänzung von Kuhmilch mit pflanzlichem Eiweiß - Neue Forschungsergebnisse im Journal of Dairy Science® zeigen Möglichkeiten für innovative, nahrhafte Milchprodukte auf
Die Auswirkungen der neuen Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) für Hersteller

Bio-Zentrale startet crossmediale nationale Radio-Kampagne für Brotaufstrich-Sortiment - „Produkte, die so schmecken, wie sie schmecken sollen“ – unter diesem Claim wirbt die Bio-Zentrale mit der größten Radio-Werbung der Firmengeschichte
Bundesinstitut für Risikobewertung stärkt gesundheitlichen Verbraucherschutz weltweit - BfR-Fortbildung zu Lebensmittelsicherheit
