Steigender Gaspreis macht Wiesn-Hendl nicht teurer
Der steigende Gaspreis wird das Wiesn-Hendl nicht teurer machen. "Wir bleiben bei unseren Preisen. Die Lieferverträge sind fix", sagte der zweite Sprecher der Wiesnwirte, Christian Schottenhamel, der Deutschen Presse-Agentur. Gäste müssten nicht fürchten, dass plötzlich steigende Preise umgelegt werden.
Auch bei den Stadtwerken München heißt es: "Allgemein können wir sagen, dass das derzeit hohe Preisniveau bei den Wiesn-Betrieben in diesem Jahr noch nicht ankommen wird, da die Energiemengen hierfür vorab beschafft wurden." Die Gaspreise werden geringfügig über denen zur letzten Wiesn 2019 liegen, erläuterte ein Sprecher. Beim Strom gelten für die Wiesn die Preise für Kurzzeitveranstaltungen.

Bild von kdaubon auf Pixabay
Wirten und Schaustellern müssen somit die steigenden Energiekosten derzeit nur wenig Sorgen machen. Die Gas-Umlage soll erst ab Oktober kommen - das Fest endet am 3. Oktober.
Knapp drei Millionen Kilowattstunden Strom und rund zwei Millionen Kilowattstunden Gas wurden beim Oktoberfest 2018 verbraucht. Ähnlich waren die Zahlen 2019 im letzten Wiesn-Jahr vor der Pandemie.
Die Wirte wollen als Energiesparbeitrag auf Heizpilze draußen verzichten. Das soll laut Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) 440 000 Kilowattstunden Gas sparen, fast ein Viertel des früheren Gasverbrauchs. Baumgärtner argumentiert auch, ein Hendl koste im heimischen Ofen viel mehr Energie als ein Hendl, das mit vielen anderen auf einem Grill auf dem Oktoberfest gare. "Das Hendl auf der Wiesn ist energetisch gesehen ein nachhaltiges Schnäppchen."/sd/DP/jha (dpa)
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