Lachs in Lebensmittelgeschäften und Sushi-Restaurants in Seattle häufig falsch etikettiert
Neue Studie zeigt, dass Lebensmittelläden Lachs zuverlässiger kennzeichnen als Sushi-Restaurants
Bei einer Untersuchung von Lachsproben aus Lebensmittelgeschäften und Sushi-Restaurants in Seattle, Washington, ergab die DNA-Analyse, dass 18 Prozent falsch gekennzeichnet waren. Tracie Delgado und Kollegen von der Seattle Pacific University, WA, USA, stellen diese Ergebnisse am 6. November 2024 in der Open-Access-Zeitschrift PLOS ONE vor.
Der Bundesstaat Washington ist einer der Hauptlieferanten von Wildlachs in den Vereinigten Staaten. Der Preis von Lachs hängt von der Fischart ab und davon, ob es sich um Zuchtlachs oder Wildlachs handelt. Frühere Studien haben ergeben, dass der Lachs auf den Märkten und in Restaurants in Washington häufig falsch gekennzeichnet ist. Im Jahr 2013 verbot der Bundesstaat die falsche Kennzeichnung von Lachs und begründete dies mit den negativen Auswirkungen für Kunden, Fischer, Händler, Verkäufer und Ökosysteme.
Um die Auswirkungen dieser Gesetzgebung zu beleuchten, sammelten und analysierten Delgado und Kollegen von Herbst 2022 bis Herbst 2023 Lachsproben aus 67 Lebensmittelgeschäften und 52 Sushi-Restaurants in Seattle.
Die DNA-Analyse ergab, dass 18 Prozent aller 119 Fische falsch etikettiert waren. Die falsche Kennzeichnung von Zuchtlachs als Wildlachs kam bei 32,3 Prozent der Restaurantproben und bei keiner der Proben aus dem Lebensmittelgeschäft vor. Bei 38,7 Prozent der Restaurantproben und 11,1 Prozent der Lebensmittelproben wurde eine wild gefangene Art als eine andere falsch gekennzeichnet.
Die finanzielle Analyse ergab, dass die falsche Etikettierung in Sushi-Restaurants zu Lasten der Kunden ging, während die falsche Etikettierung in Geschäften keine signifikanten Auswirkungen hatte. Die Forscher stellen fest, dass nicht bekannt ist, an welcher Stelle in der Lieferkette die falsche Kennzeichnung auftritt, dass es aber unwahrscheinlich ist, dass sie am Ort der Ernte erfolgt.
In einer früheren Studie wurde in Washington zwischen 2009 und 2011 eine 20-prozentige Rate von Fehletikettierungen festgestellt, und 2012 wurde in Seattle eine 2-prozentige Rate beobachtet, kurz nachdem ein nahe gelegener Großhändler wegen betrügerischer Fehletikettierung von Lachs zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden war. Die neuen Raten können aufgrund unterschiedlicher Studiendesigns und anderer zugrunde liegender Faktoren nicht direkt mit den alten verglichen werden. Da die meisten Proben in der neuen Studie jedoch während der Lachssaison entnommen wurden, zeigten sich die Forscher überrascht über die hohe Rate an Falschetikettierungen, die sie feststellten.
Auf der Grundlage der Ergebnisse fordern die Forscher die weitere Entwicklung und Durchsetzung von Rechtsvorschriften gegen Lachsbetrug.
Tracie Delgado fügt hinzu: "Trotz der jüngsten Gesetzgebung, die eine falsche Etikettierung von Lachs illegal macht, ist der Betrug mit falsch etikettiertem Lachs in Seattle immer noch ein Problem. Wir haben festgestellt, dass Sushi-Restaurants in Seattle viel häufiger Zuchtlachs anstelle von als Wildlachs deklariertem Lachs anbieten. Das Versäumnis, Wildlachs ordnungsgemäß zu kennzeichnen, ist ein ernstes Problem, denn es verhindert eine genaue Verfolgung der Lieferketten und erschwert somit die Erhaltung und den Schutz von Wildlachs. Es ist wichtig, weiterhin Gesetze zu entwickeln und durchzusetzen, die eine genaue Kennzeichnung von Meeresfrüchten vom Fischer bis zum Teller vorschreiben, und die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, wie sich der Betrug mit kommerziellem Lachs auf die Erhaltung des Wildlachses auswirkt."
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit einem Computersystem ohne menschlichen Eingriff übersetzt. LUMITOS bietet diese automatischen Übersetzungen an, um eine größere Bandbreite an aktuellen Nachrichten zu präsentieren. Da dieser Artikel mit automatischer Übersetzung übersetzt wurde, ist es möglich, dass er Fehler im Vokabular, in der Syntax oder in der Grammatik enthält. Den ursprünglichen Artikel in Englisch finden Sie hier.
Meistgelesene News
Weitere News aus dem Ressort Wissenschaft

Holen Sie sich die Lebensmittel- und Getränke-Branche in Ihren Posteingang
Mit dem Absenden des Formulars willigen Sie ein, dass Ihnen die LUMITOS AG den oder die oben ausgewählten Newsletter per E-Mail zusendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch die LUMITOS AG erfolgt auf Basis unserer Datenschutzerklärung. LUMITOS darf Sie zum Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber der LUMITOS AG, Ernst-Augustin-Str. 2, 12489 Berlin oder per E-Mail unter widerruf@lumitos.com mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zudem ist in jeder E-Mail ein Link zur Abbestellung des entsprechenden Newsletters enthalten.
Meistgelesene News
Weitere News von unseren anderen Portalen
Zuletzt betrachtete Inhalte

Intelligente Lebensmitteltrocknungstechniken mit AI verbessern Produktqualität und Effizienz

Lebensmittelhersteller: Entlastung bei Gas und Strom muss jetzt kommen, sonst drohen Insolvenzen
Behandlungen „elimieren Xylella nicht aus Olivenbäumen, können aber Krankheitssymptome lindern“

JUST Water gewinnt globale Auszeichnung "Best Packaging Solution" mit der Tetra Pak Kartonflasche

Fazer hat eine Vereinbarung zur Veräußerung seiner russischen Tochtergesellschaft unterzeichnet

Unternehmen bescheinigen sich positive Feedbackkultur, nutzen Mitarbeitergespräche aber eher selten

Kurzfristiger Ersatz von Erdgas in Ernährungsindustrie nur für 8 bis 10 Prozent des Verbrauchs möglich
